
Fotos: Val Thoermer
Fotostrecke: Coburger Baustellen
Nichts ist so unübersehbar, so laut, so unbequem wie eine Baustelle. Sie reißt Gewohntes ein, legt den Boden bloß, häuft Schutt auf und verlangt Geduld. Doch zugleich ist sie ein Versprechen: auf Veränderung, auf Besseres, auf Morgen. Baustellen sind der sichtbare Beweis, dass Stillstand keine Option ist – nicht für eine Stadt, nicht für eine Straße, nicht für das Leben. Auch wir legen in den Phasen, die anstrengend, umständlich und laut sind, in denen nichts glatt läuft und Umwege nötig werden, die Fundamente für das Neue. Ohne Abriss kein Neuanfang, ohne Mühsal kein Fortschritt. Wer also eine Baustelle sieht, sieht immer auch Veränderung, Wachstum, Zukunft . Leben bedeutet, immer wieder neu gebaut zu werden.
PROJEKT LEOPOLD:
Direkt am Coburger Hofgarten entstehen derzeit 88 neue Wohnungen mit insgesamt 7000 Quadratmetern Wohnfläche. 2023 haben die Arbeiten begonnen. Das Versprechen: exklusives Wohnen in bester Lage. Nachhaltig. Barrierefrei.
PROJEKT B4:
Die Sanierung der Bundesstraße 4 geht ins nächste Jahr. Dieses Mal wird der Bereich zwischen den Anschlussstellen Frankenbrücke und Judenberg saniert. Solange geht es zweispurig durch die Engstelle. 2025 soll die Sanierung hier auch abgeschlossen sein.
GROSSPROJEKT ERNSTPLATZ:
Seit 2020 wird hier gegraben, gebaggert und gebaut – vom Bildungshaus Lutherschule bis zum Parkhaus Mauer. Der die Planung prägende Leitgedanke ist die Errichtung einer Promenade entlang der Stadtmauer vom Albertplatz zum Judentor.
PROJEKT GÜTERBAHNHOFGELÄNDE:
Das Theaterleben pulsiert schon im Globe, innovative Unternehmen haben daneben Platz gefunden, Veranstaltungen in der charmanten alten Pakethalle locken zehntausende Besucher, nur die Schlaglöcher und Schutthaufen stören das Bild. Jetzt ist mit der Sanierung der Außenanlagen begonnen worden.
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